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Leben und Werk
Südindien um 1800
"Leben und Riten der Inder"
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Die deutsche Ausgabe
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Danksagung

Abbé Dubois, Leben und Riten der Inder

Missionar und Ethnologe in Südindien

Indien ist für Europäer auch nach über 500 Jahre enger Kontakte immer noch ein Land mit sieben Siegeln:

Traumstrände, eine tiefe und reiche Kultur, ein manchmal explosives, aber immer wieder integriertes Vielsprachen- und Religionengemisch, Architektur, Musik, Kastenwesen, Hinduismus, Mystik, Magie und Rituale vom Erhabensten bis zum Trivialsten stellen für jeden Reisenden ein riesiges Puzzle dar, zu dem bisweilen auch den Indern die Anleitung abhanden gekommen zu sein scheint.

Tamil Nadu, Karnataka, Travancore, Andhra Pradesh - das ist der regionale Rahmen, in dem der junge, etwas melancholische, dafür aber in entscheidenden Situationen tatkräftige französische Abbé um 1800 sein Missionsunternehmen aufnimmt und mehr als dreißig Jahre lang durchführt.

Den Briten und in ihrer Folge den Europäern und Amerikanern wird er in der Folge durch sein - von den Jesuiten übernommenes - Buch über "Leben und Riten der Inder" zum Führer durch die fremde Welt des indischen Südens.


 

Jean Antoin Dubois (Bob Pingen, 2005)



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Ein Werk und seine Geschichte

"Es gibt wohl wenige Bücher über Indien, die einen so umfassenden Einblick in die indische Geisteswelt geben wie 'Moeurs, Institutions et Cérémonies des Peuples de l' Inde' von Abbé J.A. Dubois.
Das Buch wurde zu einem Klassiker, ohne den auch heute kein ernsthafter Student der Indologie auskommt. Zudem liest er sich so spannend, dass auch weniger akademisch Interessierte darin eine perfekte Reiselektüre finden.
Das Werk lag seit vielen Jahren in verschiedenen englischen und französischen Ausgaben vor, nun ist es, längst überfällig, erstmals in deutscher Sprache veröffentlicht.
Der Leser wird viele Male erstaunt, verwundert, verzaubert, erschreckt oder gar abgestoßen sein - zum Verständnis des Hinduismus, der hindustischen Denkweise und damit Indiens allgemein ist es jedoch eine unersätzliche, zudem höchst unterhaltsame Hilfe."
Rainer Krack 2002


 

Buchausgaben



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Zitate und Bewertungen

"Der Europäer, der die Inder am besten kannte und sie am wahrheitsgetreuesten schilderte, war der Abbé Dubois."
Ram Mohan Roy (um 1830)

"Man kann Indien nicht überschauen. ... Indien verbirgt sich, und sei es an der Oberfläche."
Tuvia Rübner (*1924)

"Ich wühle in den achtlos ausgebreiteten, verstaubten Stößen und kaufe schließlich … von Pater J.A.Dubois Hindu Manners, Customs and Ceremonies. … Diese Gesellschaft war ein pedantisch und kunstvoll gewirktes Geflecht von Rollen und Einteilungen, Zuordnungen und Bestimmungen, und es bedurfte großer Erfahrung, Intuition und Kenntnisse, um in diese bis ins Kleinste geordnete Struktur eindringen und sie verstehen zu können."
Ryszard Kapuściński, Meine Reisen mit Herodot (2005)


"Und so lachen wir über sie und sie über uns. Das ist der Gang der Welt!"
Jean Antoine Dubois



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